In 4 Schritten Ordnung im Besteckeinsatz schaffen

In 4 Schritten Ordnung im Besteckeinsatz schaffen

Hand aufs Herz: Sind Sie ein Stopfer? Also jemand, der die Schubladen seiner Massivholzmöbel in der Küche voller Grauen öffnet, das Chaos erblickt und dann möglichst schnell noch mehr in den Besteckkasten reinstopft? Zu Ihrer Entlastung müssen wir gestehen, dass sich eine gewisse Ordnung, besonders in einer breiten Küchenschublade, nicht so leicht einstellt. Aber es gibt Hoffnung in Form von verstellbaren Besteckeinsätzen aus Holz, die sich sozusagen dem vorhandenen Material anpassen ─ und nicht umgekehrt. In unterschiedlichen Breiten und Tiefen sowie im passenden Holz zu Ihrer Küche kehrt mit einem Schubladeneinsatz also nicht nur Ordnung, sondern auch Stil bei ein. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie in vier Schritten mühelos Ordnung in Ihren Besteckkasten zaubern.

Warum ein Besteckkasten aus Holz?

Wir empfehlen Ihnen aus mehreren Gründen einen Besteckeinsatz aus Holz. Zum einen ist Holz ein natürliches Material, das daher im Kontakt mit Ihrem Besteck bedenkenlos ist. Zum anderen ist Holz robust und dadurch äußerst langlebig. Der etwas höhere Preis im Vergleich zu Einsätzen aus Kunststoff amortisiert sich bei einem Besteckkasten aus Holz also zügig. Einem Besteckeinsatz aus Massivholz kann nämlich so schnell nichts etwas anhaben. Ein besonderer Pluspunkt von Besteckeinsätzen aus Holz: Sie sehen einfach wunderschön aus und bringen gleich mehr Wertigkeit und Stil in Ihre Küche. Besonders, wenn Sie sie in einer zur Küche passenden Holzart auswählen. Ein kleiner Tipp am Rande: Wir führen sogar flexibel verstellbare Besteckkästen, beispielsweise bei unserer Kollektion SALUTO. Besonders bei maßgeschneiderten Küchen oder außergewöhnlichen Schubladenabmessungen nutzen Sie mit den variablen Einstellungsmöglichkeiten dieser Besteckeinsätze Ihren Platz optimal.

Schritt 1: Alles raus aus der Schublade

Einfach in die Schublade rein greifen und alles, auch die hässlichen Löffel aus der hintersten Ecke, ans Tageslicht befördern - das ist der erste, befreiende Schritt auf dem Weg zur Ordentlichkeit im Besteckkasten. Auf einen riesigen Berg gepackt, sieht das ganze Zeug nach erschreckend viel aus, aber darum kümmern wir uns gleich. Erstmal noch schnell den gewonnenen Schwung nutzen und die Schublade feucht auswischen und dann geht es in Ihrer Küche ans Eingemachte.

Schritt 2: Passend sortieren

Jetzt wird sortiert und ausgemistet. Sicher finden Sie von einigen Teilen gleich zwei oder drei Modelle. Entscheiden Sie sich für das wertigste Teil, der Rest wandert in die Tonne oder, sofern es noch zu gebrauchen ist, auf den Flohmarkt. Im Zuge dessen können Sie auch schon ein wenig sortieren: Gabeln, Löffel, Messer, Kaffee- und Kuchenbesteck, größere Teile wie Flaschen- oder Dosenöffner, lange Löffel für Salat oder zum Kochen sowie Extras wie Käsereiben, Julienneschneider oder Sparschäler. Und dann die große Frage: Was bleibt übrig? Ist es noch zu viel, dann sollten Sie weiter kategorisieren und eventuell überlegen, ob für einiges Zubehör eine Aufhängung praktischer wäre als ein Besteckeinsatz. Beispielsweise für Dinge, die Sie häufig nutzen wie eine Suppenkelle. Die nimmt in Ihrer Schublade zu viel Platz weg, kann aufgehängt allerdings zum dekorativen Highlight avancieren.

Schritt 3: Fächer des Schubladeneinsatzes einstellen

Haben Sie Ihre fertigen Häufchen, dann können Sie Ihren Besteckkasten einsetzen und mit dem Einstellen der Fächer Ihres neuen Besteckeinsatzes beginnen. Auch wenn es überkompliziert klingt: Benutzen Sie dazu ein Maßband - so finden Sie am schnellsten die optimale Aufteilung für Ihren Besteckeinsatz. Gabel, Löffel und Messer gehören zusammen ganz nach vorne in den Besteckkasten, die benötigen Sie nämlich sicher am häufigsten. Flaschen- und Dosenöffner sowie alle Extras können hingegen auch etwas weiter hinten im Schubladeneinsatz Platz nehmen.

Schritt 4: Besteckkasten einräumen

Sind alle Fächer zugewiesen, dann kann das Einräumen des Besteckeinsatzes beginnen. Kleiner Tipp: Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihr Besteck noch gründlich zu säubern. Dadurch, dass es in Ihrem alten Besteckkasten wild durcheinandergerutscht ist, haben sich bestimmt einige Flecken gebildet, die sich aber leicht wegpolieren lassen. Ist alles wieder im Besteckkasten Ihrer Schublade verstaut, können Sie Ihr Werk stolz betrachten und den Anblick Ihres neuen Schubladeneinsatzes genießen. Ein gutes Gefühl, oder?

 

Kleines Extra: Für alles gibt es den passenden Einsatz

Wer jetzt so richtig im Aufräum-Modus ist und nach dem "Projekt Besteckkasten" noch lange nicht aufhören mag: Es gibt unzählige Ordnungs-Tools und Mehrzweckeinsätze für die Küche. Beispielsweise spezielle Einsätze zum Stapeln von Tellern. Oder zum klapperfreien Aufbewahren von Vorratsdosen. Oder zum Schichten von Pfannen. Ihrer Ordnungsliebe sind in der Küche also keine Grenzen gesetzt. Und natürlich auch nicht in allen weiteren Räumen, denn auch für Ihren Schlafzimmerschrank oder Ihr Wohnzimmer-Sideboard gibt es Einsätze aller Art.